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Allergie · Haut

Neurodermitis bei Kindern

Trockene, juckende Haut in Ellenbeugen, Kniekehlen oder im Gesicht — oft im Winter schlimmer. Neurodermitis ist häufig und gut in den Griff zu bekommen.

Kurz gesagt

Neurodermitis (atopische Dermatitis) ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung mit trockener, juckender Haut, die in Schüben verläuft. Sie beginnt oft im Säuglingsalter. Grundlage der Behandlung ist tägliche rückfettende Pflege; in Schüben kommen entzündungshemmende Cremes dazu. Sie tritt oft zusammen mit Allergien und Asthma auf.

Medizinisch geprüft von Dr. Oliver Domenig, Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde, Kinderlungenfacharzt· Stand Oktober 2026

Neurodermitis, Allergie, Asthma — was hängt zusammen?

Neurodermitis, Heuschnupfen und Asthma gehören zum sogenannten atopischen Formenkreis: Sie treten gehäuft gemeinsam und in Familien auf. Ein Kind mit Neurodermitis hat nicht automatisch Allergien — aber es lohnt sich, bei passenden Beschwerden danach zu schauen.

Dr. Domenig war Oberarzt an der Alpenklinik Santa Maria in Oberjoch, die auf Kinder mit Neurodermitis und Asthma spezialisiert ist, und arbeitet für Kinder, denen eine Rehabilitation hilft, mit ihr zusammen.

Was im Alltag hilft

  • Täglich eincremen — auch wenn die Haut gut aussieht
  • Kurz und lauwarm baden, danach sofort pflegen
  • Weiche, atmungsaktive Kleidung, keine kratzende Wolle direkt auf der Haut
  • Fingernägel kurz halten, nachts eventuell Baumwollhandschuhe
  • Auslöser beobachten: Schwitzen, Infekte, Stress, trockene Heizungsluft

Termin? Ein Anruf genügt.

Montag bis Donnerstag 8:30 bis 11 Uhr, Dienstag auch 14 bis 15 Uhr — oder einen freien Platz online reservieren.