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Allergie · Pollen

Heuschnupfen bei Kindern

Schnupfen, Niesen, juckende rote Augen — und zwar jedes Jahr zur selben Zeit. Das ist selten eine Erkältung, sondern meist eine Pollenallergie.

Kurz gesagt

Heuschnupfen ist eine Allergie gegen Pollen von Bäumen, Gräsern oder Kräutern. Typisch sind Fließschnupfen, Niesattacken und juckende, gerötete Augen zur Blütezeit. Ein Allergietest zeigt den Auslöser; behandelt wird mit Antiallergika und Nasensprays, ursächlich mit einer Hyposensibilisierung. Da Heuschnupfen in Asthma übergehen kann, lohnt sich eine Abklärung der Lunge.

Medizinisch geprüft von Dr. Oliver Domenig, Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde, Kinderlungenfacharzt· Stand Oktober 2026

Wann was blüht — grob für das Tiroler Oberland

Hasel, Erle
Februar bis April
Birke, Esche
März bis Mai
Gräser, Roggen
Mai bis Juli — in höheren Lagen später
Kräuter (Beifuß, Ragweed)
Juli bis September

Warum man Heuschnupfen ernst nehmen sollte

Heuschnupfen ist lästig, aber nicht nur das: Bei einem Teil der Kinder bleibt die Allergie nicht in der Nase, sondern erreicht die Bronchien — Mediziner sprechen vom „Etagenwechsel“ zum Asthma. Husten in der Pollenzeit ist dafür ein Warnzeichen.

Deshalb gehört zur Abklärung beim Kinderlungenfacharzt nicht nur der Allergietest, sondern auch ein Blick auf die Lunge. Und wo es passt, die Hyposensibilisierung als Behandlung an der Ursache.

Neue Patientinnen und Patienten mit Verdacht auf Pollenallergie werden mit Überweisung der Hausärztin oder des Hausarztes zur einmaligen Abklärung aufgenommen.

Termin? Ein Anruf genügt.

Montag bis Donnerstag 8:30 bis 11 Uhr, Dienstag auch 14 bis 15 Uhr — oder einen freien Platz online reservieren.