Vorsorge · erste Lebenswochen
Hüftultraschall beim Säugling
Ein kurzer, schmerzfreier Ultraschall zeigt, ob die Hüftgelenke Ihres Babys richtig ausreifen — früh erkannt, ist eine Reifungsstörung gut behandelbar.
Der Hüftultraschall ist Teil des Eltern-Kind-Passes und prüft, ob die Hüftgelenke des Babys normal ausreifen. Er dauert wenige Minuten, tut nicht weh und kommt ohne Strahlung aus. Die Untersuchung in der Ordination findet meist zusammen mit der Eltern-Kind-Pass-Untersuchung in der 4. bis 7. Lebenswoche statt.
Medizinisch geprüft von Dr. Oliver Domenig, Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde, Kinderlungenfacharzt· Stand Oktober 2026
Warum der Ultraschall so früh?
Bei manchen Babys sind die Hüftpfannen bei der Geburt noch nicht ausgereift. Von außen sieht man das nicht. Im Ultraschall schon — und in den ersten Lebenswochen lässt sich eine Reifungsstörung meist einfach und ohne Operation behandeln, etwa mit einer Spreizhose.
Das Ultraschall-Screening der Säuglingshüfte wurde in Österreich entwickelt und ist seit Jahrzehnten fixer Teil der Vorsorge.
So läuft die Untersuchung ab
Ausziehen
Windel bleibt an, die Hüften werden frei gemacht.
Seitenlage
Ihr Baby liegt in einer weichen Lagerungsschale auf der Seite; Sie bleiben dabei.
Schallen
Ein paar Sekunden pro Seite, mit angewärmtem Gel.
Befund
Sie erfahren das Ergebnis sofort; es wird im Eltern-Kind-Pass eingetragen.
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Die Ordination nimmt wieder neue Kinder auf — vorerst eingeschränkt.
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