05442 20904
AnrufenZeiten

Vorsorge · erste Lebenswochen

Hüftultraschall beim Säugling

Ein kurzer, schmerzfreier Ultraschall zeigt, ob die Hüftgelenke Ihres Babys richtig ausreifen — früh erkannt, ist eine Reifungsstörung gut behandelbar.

Kurz gesagt

Der Hüftultraschall ist Teil des Eltern-Kind-Passes und prüft, ob die Hüftgelenke des Babys normal ausreifen. Er dauert wenige Minuten, tut nicht weh und kommt ohne Strahlung aus. Die Untersuchung in der Ordination findet meist zusammen mit der Eltern-Kind-Pass-Untersuchung in der 4. bis 7. Lebenswoche statt.

Medizinisch geprüft von Dr. Oliver Domenig, Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde, Kinderlungenfacharzt· Stand Oktober 2026

Warum der Ultraschall so früh?

Bei manchen Babys sind die Hüftpfannen bei der Geburt noch nicht ausgereift. Von außen sieht man das nicht. Im Ultraschall schon — und in den ersten Lebenswochen lässt sich eine Reifungsstörung meist einfach und ohne Operation behandeln, etwa mit einer Spreizhose.

Das Ultraschall-Screening der Säuglingshüfte wurde in Österreich entwickelt und ist seit Jahrzehnten fixer Teil der Vorsorge.

So läuft die Untersuchung ab

  1. Ausziehen

    Windel bleibt an, die Hüften werden frei gemacht.

  2. Seitenlage

    Ihr Baby liegt in einer weichen Lagerungsschale auf der Seite; Sie bleiben dabei.

  3. Schallen

    Ein paar Sekunden pro Seite, mit angewärmtem Gel.

  4. Befund

    Sie erfahren das Ergebnis sofort; es wird im Eltern-Kind-Pass eingetragen.

Termin? Ein Anruf genügt.

Montag bis Donnerstag 8:30 bis 11 Uhr, Dienstag auch 14 bis 15 Uhr — oder einen freien Platz online reservieren.